Nachteilsausgleich für Studenten mit ADS/ADHS

  • Posted on: 21 November 2016
  • By: Limbic Systems

Studierende mit einer körperlichen oder seelischen Behinderung durch eine chronische Krankheit haben einen Rechtsanspruch auf den sog. Nachteilsausgleich. Als eine chronisch verlaufende psychische Störung erfüllt ADS/ADHS die Kriterien einer Behinderung nach dem Sozialgesetzbuch. Das bedeutet, das Studenten mit ADS/ADHS Nachteilsausgleich geltend machen können, indem zum Beispiel eine verlängerte Prüfungsdauer oder das Schreiben von Klausuren in einem gesonderten Raum gewährt wird. Durch solche Maßnahmen wird dem ADS/ADHS Betroffenen die Möglichkeit gegeben, seine krankheitsbedingten Konzentrationsstörungen und die erhöhte Ablenkbarkeit zumindet ein wenig auszugleichen. Ein enstprechender Antrag muss schriftlich und rechtzeitig vom Studenten/-in beim zuständigen Prüfungsamt eingereicht werden.

 

Quelle: Dr. Marc-Andreas Edel. ADHS Update adult Ausgabe 3/16.